Bildung und Erziehung fangen in der Familie an und werden in der Kita weitergeführt. Eltern sind die ersten und wichtigsten Bindungspersonen des Kindes und somit für uns als Experten ihrer Kinder die wichtigsten Partner bei der Bildung und Erziehung der Kinder. Deshalb ist es uns wichtig, dass eine Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und Kita angestrebt wird. Erziehungspartnerschaft bedeutet für uns, dass wir mit den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten eine vertrauensvolle, wertschätzende und respektvolle Zusammenarbeit anstreben, in der wir mit den Eltern im Dialog stehen.
Es ist unser Wunsch,dass Familie und Kita sich füreinander öffnen, ihre Erziehungsvorstellungen austauschen und zum Wohl der ihnen anvertrauten Kinder kooperieren. Nur wenn Familie und Kindertagesstätte partnerschaftlich zusammenarbeiten, findet das Kind ideale Entwicklungsbedingungen vor. Die Zusammenarbeit und den Austausch mit den Eltern halten wir in unserer Einrichtung für sehr wichtig, um die Erziehung der Kinder als gemeinsame Aufgabe zu tragen zu können.
Wir sind uns im Klaren darüber, welches Vertrauen die Eltern uns entgegenbringen. Wir sind uns unserer hohen Verantwortung bewusst und begegnen ihr mit Sorgfalt, hohem Engagement und Transparenz.
Das rheinland-pfälzische Kinderbetreuungs- und Bildungsgesetzes sieht vor, dass es in Kindertageseinrichtungen einen Elternausschuss gibt, der einmal jährlich in einer Elternversammlung gewählt wird. Dieser vertritt die Interessen der Eltern gegenüber der Einrichtungsleitung sowie dem Einrichtungsträger. Zudem berät er beide. Bei wesentlichen Angelegenheiten wird der Elternausschuss rechtzeitig informiert und angehört.
Die Zusammenarbeit mit dem Elternausschuss ist für die Kita ein weiterer wertvoller Teil der Zusammenarbeit.
Kita-Träger, Kita-Leitung, pädagogische Fachkräfte und Elternausschuss tragen gemeinsam eine besondere Verantwortung für die Qualität in der Kindertagesstätte. Seit dem 1. Juli 2021 ist für alle Kitas in Rheinland-Pfalz eine Struktur für diese Kooperation und Verantwortungsgemeinschaft vorgesehen: der Kita-Beirat nach § 7 des Landesgesetzes über die Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen und in Kindertagespflege (KiTaG). Danach treffen sich alle Gruppen, die Verantwortung für das Wohl der Kinder tragen, sowie eine pädagogische Fachkraft, die die im pädagogischen Alltag der Kita gewonnene Perspektiven der Kinder einbringt (FaKiB), in der Regel einmal jährlich. Gegenstand ihrer Beratung sind grundsätzliche Angelegenheiten, welche die strukturellen Grundlagen der Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsarbeit einer Tageseinrichtung betreffen.
Der Kita-Beirat ist für Themen zuständig, die die Kita als Ganzes betreffen. Diese Themen werden von verschiedenen Seiten beleuchtet und diskutiert. Ausdrücklich geregelt ist, dass die im pädagogischen Alltag gewonnene Perspektive der Kinder berücksichtigt werden muss. Das heißt, sie muss gehört und abgewogen werden, bevor der Kita-Beirat eine Empfehlung beschließt.
Der tägliche Austausch mit den Eltern findet vor allem während der Bring- und Abholsituation statt. Sie beinhalten z.B. einen kurzen Austausch über Befindlichkeiten des Kindes, die Geschehnisse während des Tages, das Ess- und Trinkverhalten oder die Schlafenszeiten während des Kitabesuches.
Die Eltern und andere Angehörige wie Großeltern sind herzlich eingeladen Zeit in der Kita zu verbringen. Ob es beim Frühstück, einer Tasse Kaffee/Tee oder ein verweilen während des Freispiels ist.
Allgemeine Informationen in der Kita laufen über verschiedene Wege: es gibt eine Pinnwand im Eingangsbereich für aktuelle und akute Infos sowie ein Info-Board, an der Aushänge und Listen zum Eintragen für verschiedene Anlässe zu finden sind. Regelmäßige Elternbriefe (in Form der Kita- Info -App) ergänzen den Informationsfluss zwischen Eltern und Kita.
Einmal jährlich findet ein Entwicklungsgespräch statt. Diese Entwicklungsgespräche dienen dem Informationsaustausch über das allgemeine Befinden des Kindes in der Einrichtung und seinem Entwicklungstand (in den Entwicklungsbereichen Kognition, Motorik, Selbstständigkeit, Sprach- und Spielverhalten, emotionale und soziale Entwicklung, individuelle Kompetenzen). Sie bieten Zeit, um über eventuelle Besonderheiten des Kindes ins Gespräch zu kommen, Beobachtungen zu teilen und spezielle Fragen der Eltern zu beantworten oder gar bestehende Ängste und Sorgen abzubauen.
Neben den Entwicklungsgesprächen sind die Eltern eingeladen, bei Sorgen,Anregungen oder Bedarf nach Austausch mit uns ins Gespräch zu gehen.
Wir haben stets ein offenes Ohr für Sie und nehmen uns gerne Zeit für Ihre Anliegen.
Wir unterstützen Sie gerne oder finden gemeinsam einen Weg.
Kontaktieren Sie uns über unser Formular und fragen Sie unverbindlich einen Platz für Ihr Kind an.
Leider können wir nur Platzanfragen von Familien aus Selters berücksichtigen!
Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.